Jobsuche in Norwegen
- Allgemeines
- Wo findet man Jobs?
- Zentralstelle für Arbeitsvermittlung
- Arbeitsvertrag
- Bewerben - aber wie?
- Übersetzungen und mehr...
- Anerkennung von Berufsqualifikationen
- "Schwarze Schafe"
- In welchen Jobs hat man die besten Chancen?

Allgemeines
Für sämtliche Berufe gilt, dass es sehr schwierig ist, ohne Norwegischkenntnisse
eine Arbeit zu finden. Die meisten Arbeitgeber verlangen zumindest
Grundkenntnisse in der norwegischen Sprache oder Englisch. In vielen Berufen
werden sogar sehr gute Norwegischkenntnisse in Wort und Schrift verlangt.
Es gibt eine ganze Reihe von Berufen, in denen man in Norwegen wirklich sehr
gute Chancen hat nicht nur einen Job sondern auch einen guten Job zu finden.
Jedoch muss man sich darüber im klaren sein, das dieses nicht für alle Bereiche gilt.
Es gibt Berufe, in denen hat man als Ausländer sogut wie gar keine Chance, und wenn überhaupt dann wirklich nur mit hervorragenden norwegisch Kentnissen!
Es gibt Berufe, in denen hat man als Ausländer sogut wie gar keine Chance, und wenn überhaupt dann wirklich nur mit hervorragenden norwegisch Kentnissen!
Wo findet man Jobs?
Die Jobsuche funktioniert am einfachsten über das Internet. Ich habe da
in den Umzugs Links
eine ganze Reihe von wichtigen und informativen Seiten aufgeführt, wo jeder
Arbeitssuchende sich gut über den Arbeitsmarkt orientieren kann und auch gute
Möglichkeiten hat, einen Job seiner Wahl zu finden.
Die lokalen
Arbeitsämter (Aetat lokal) führen Übersichten über alle offenen Stellen in
Norwegen und bieten Broschüren an, in denen Antwort auf die Arbeit betreffenden
Fragen gegeben wird.
Die lokalen Arbeitsämter stellen außerdem
Übersichten über staatlich geprüfte Übersetzer, Adressen von ausländischen
Botschaften in anderen EWR-Staaten und weitere nützliche Adressen zur Verfügung.
Diese Dienstleistungen sind kostenlos. Insgesamt gibt es 201 lokale
Arbeitsämter, außerdem Ämter, die sich auf die Vermittlung von Zeitarbeit
spezialisiert haben.
Die meisten Zeitungen enthalten auch Anzeigen mit
Stellenangeboten. Die größte überregionale Zeitung ist "Aftenposten", in der
täglich offene Stellen veröffentlicht werden. In der Sonntagsausgabe werden
häufig Anzeigen der letzten Wochentage gesammelt. Offene Stellen sind auch über
das Internet zugänglich.
Die Jobsuche vereinfacht sich, wenn man einen
Beruf ausübt an dem in Norwegen Bedarf besteht. Es gibt allerdings auch Bereiche
auf dem Arbeitsmarkt, in denen man nur schwer eine Anstellung findet. Das hängt
zum einen von der Wirtschaftslage des Landes und der einzelnen Betriebe ab, als
auch von der Menge und Qualifikation der Bewerber.
Wenn man auf eigene
Initiative Bewerbungen an ausgewählte Firmen senden möchte, kann in den
Gule Sider nach entsprechenden
Adressen suchen. Das kann schon deswegen lohnenswert sein, weil oft freie
Stellen existieren, die gar nicht beim Arbeitsamt oder den Jobbörsen gemeldet
sind sondern nur auf den betriebseigenen Internetseiten ausgeschrieben sind.
Wer für seine Norwegenpläne nach einer deutschen Kontaktadresse sucht ist bei
der ZVA an der richtigen Adresse. In Norwegen selber gibt es keine speziellen
deutschen Einrichtungen die dazu gedacht sind, Auswanderern zu helfen. Wobei ich
gerne nochmals darauf verweise, dass Auswandern in ein Land wie Norwegen keine so
schwierige Sache ist bei dem man für jeden Schritt Hilfe benötigen würde.
Zentralstelle für Arbeitsvermittlung
In Deutschland gibt es die Möglichkeit die
Europaservice - Arbeitsagentur.de
zu kontaktieren. Die Zentralstelle ist eine Dienststelle der Bundesagentur für
Arbeit. Zu ihren Aufgaben gehört die Internationale Arbeitsvermittlung, eine
Agentur, die seit über vierzig Jahren Fach- und Führungskräfte ins Ausland, aber
auch aus dem Ausland nach Deutschland vermittelt. Darüber hinaus bietet sie
zahlreiche Vermittlungsprogramme an.
Kontaktadresse:
ZAV
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
DEUTSCHLAND
Infotelefon: 0180-1003060
ZAV
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
DEUTSCHLAND
Infotelefon: 0180-1003060
Arbeitsvertrag
Unabhängig davon, ob ein zeitlich begrenztes oder dauerhaftes
Arbeitsverhältnis in Norwegen geplant ist, sollte immer ein schriftlicher
Arbeitsvertrag geschlossen werden, der vom Arbeitnehmer kontrolliert worden ist.
Gewöhnliche Arbeitsverhältnisse beginnen mit einer Probezeit, die im
Arbeitsvertrag festgelegt ist. Die Dauer der Probezeit ist im voraus zu
bestimmen. Ihre maximale Dauer beträgt sechs Monate. Während der Probezeit kann
das Arbeitsverhältnis durch den Arbeitgeber oder -nehmer innerhalb einer
vierzehntägigen Frist beendet werden.
Bewerben - aber wie?
In der heutigen Zeit stellt sich dann noch die Frage ob man seine
Bewerbung konservativ als Papierbewerbung mit der Post schicken soll oder eben
elektronisch via mail. Ich würde diese Entscheidung immer von verschiedenen
Faktoren abhängig machen. Handelt es sich um eine Stellenanzeige wo ausdrücklich
eine elektronische Bewerbung gewünscht wird und ggf. auf der Internetseite auf der
die Stelle ausgeschrieben war, schon ein elektronisches Bewerbungsformular zur
Verfügung gestellt wird, sollte man die Möglichkeit der elektronischen Bewerbung
nutzen. Auch in Betrieben die hauptsächlich in den Bereichen IT und Medien tätig
sind, sind Bewerbungen via mail mittlerweile Standard und man sollte da ruhig
diese Möglichkeit nutzen. In allen anderen Bereichen jedoch und wenn der
Arbeitgeber nicht ausdrücklich eine elektronische Bewerbung anfordert, würde ich
zu einer konventionellen Papierbewerbung raten.
Oft ist es leider so,
dass man auf seine Bewerbung lange Zeit oder auch nie eine Antwort bekommt. Eine
Möglichkeit, die etwas mehr verspricht, ist ein Telefonat mit dem man sich sich
mit dem potentiellen Arbeitgeber in Verbindung setzt. Das setzt natürlich
Sprachkenntnisse voraus, die gut genug sein müssen um ein solches Telefonat auf
norwegisch zu führen.
Noch besser ist es, wenn man seine Bewerbungspapiere unter den Arm nimmt und direkt bei den Arbeitgebern vorspricht. Einfach beim nächsten Urlaub in Norwegen seine Bewerbungsunterlagen mitnehmen! Dieses "Klinken putzen" ist zwar aufwändig, aber wird oft mit einem Arbeitsvertrag belohnt. Zum Beispiel kann man während eines Aufenthaltes in Norwegen zu den potentiellen Arbeitgebern gehen und sein Anliegen vortragen. Mit der Begründung, das man innerhalb von wenigen Tagen ja wieder zurück reisen muss, ist es meist möglich auch kurzfristig einen Termin für ein Vorstellungsgespräch zu bekommen. Dass man bei so einer Aktion seine fertige Bewerbungsmappe dabei haben sollte, versteht sich von selbst.
Wenn man telefonisch oder persönlich bei einem Arbeitgeber anfragt und eine Absage bekommt, sollte man trotzdem immer auch fragen, ob man sich in einigen Wochen erneut melden darf.
Noch besser ist es, wenn man seine Bewerbungspapiere unter den Arm nimmt und direkt bei den Arbeitgebern vorspricht. Einfach beim nächsten Urlaub in Norwegen seine Bewerbungsunterlagen mitnehmen! Dieses "Klinken putzen" ist zwar aufwändig, aber wird oft mit einem Arbeitsvertrag belohnt. Zum Beispiel kann man während eines Aufenthaltes in Norwegen zu den potentiellen Arbeitgebern gehen und sein Anliegen vortragen. Mit der Begründung, das man innerhalb von wenigen Tagen ja wieder zurück reisen muss, ist es meist möglich auch kurzfristig einen Termin für ein Vorstellungsgespräch zu bekommen. Dass man bei so einer Aktion seine fertige Bewerbungsmappe dabei haben sollte, versteht sich von selbst.
Wenn man telefonisch oder persönlich bei einem Arbeitgeber anfragt und eine Absage bekommt, sollte man trotzdem immer auch fragen, ob man sich in einigen Wochen erneut melden darf.
Ich persönlich habe schon mehrfach erlebt, dass
Leute auf eine schriftliche Bewerbung nicht mal eine Antwort bekommen haben und
nachdem sie noch mal die Eigeninitiative ergriffen haben und mit ihrer
Bewerbung zu dem selben Arbeitgeber hingegangen sind, hatten sie innerhalb von
wenigen Tagen einen Termin für ein Vorstellungsgespräch und danach dann auch
oft auch einen Job!
Detailierte Infos zum Thema Bewerbung und Lebenslauf, und wie diese
auf norwegisch Aussehen sollten, findet ihr auf meiner Webseite hier:
Bewerbung
Übersetzungen und mehr...
In Norwegen sollte man sich auf norwegisch Bewerben und das ist, gerade wenn
man mit seinen norwegischkentnissen noch am Anfang steht, nicht leicht. Hinzu
kommt, das man wichtige Dokumente wie Diplome, Examensunterlagen, Abschlusszeugnisse,
Gesellenbriefe und ähnliches sowieso von einem Dolmetscher übersetzen und
beglaubigen lassen sollte.
Aus persönliche Erfahrung kann ich für solche Aufgaben Dr. Wolfgang Köster
empfehlen. Dieser ist nicht nur beglaubigter Übersetzer für norwegisch, sondern
hat darüber hinaus auch viele Jahre Erfahrung mit der Vermittlung von Deutschen
nach Norwegen.
Seine Arbeit konzentriert sich überwiegend auf die Rekrutierung, Vorbereitung und
Vermittlung von Deutschen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen.
Zu erreichen ist Dr. Wolfgang Köster unter
Buero-Koester@t-online.de
Anerkennung von Berufsqualifikationen
Leider gibt es bei der gegenseitigen
Anerkennung von Berufsqualifikationen nicht immer eine einheitliche Regelung. Im
Prinzip wird eine in einem EWR-Staat erteilte Berufszulassung in den anderen
Staaten ohne weitere Prüfungen fachlicher oder sonstiger Art anerkannt. Es gibt
jedoch Ausnahmen. Zunächst einmal ist zu unterscheiden zwischen Ausbildungen,
die mindestens drei Jahre dauern und solchen, die weniger als drei Jahre dauern,
da für einzelne Berufe bestimmte Mindestanforderungen in Bezug auf die
Ausbildungsdauer oder Praktika gelten. Dann können auch die Arbeitgeber
besondere Qualifikationen verlangen, die über die Zulassungsanforderungen
hinausgehen, z.B. Sprachkenntnisse oder zusätzliche Berufserfahrung. Auf jeden
Fall sollte man sich im Zweifelsfall immer bei den zuständigen Stellen
(Bildungsministerium, Berufsverbände usw.) erkundigen, für welche Berufe eine
Zulassung erforderlich ist, welche zusätzlichen Bedingungen erfüllt sein müssen
usw.
Wer unsicher ist ob seine Ausbildung anerkannt wird oder weitere Infos braucht sollte unbedingt bei
Nokut vorbei schauen.
Wer unsicher ist ob seine Ausbildung anerkannt wird oder weitere Infos braucht sollte unbedingt bei
Für alle Berufe im Gesundheitswesen gibt es eine eigene Stelle an die man
sich wenden muss um seine Berufsausbildung anerkannt zu bekommen, das ist
SAFH Statens autorisasjonskontor for helsepersonell. Auf deren Homepage finden
sich alle wichtigen Informationen sowie alle für die Anerkennung notwendigen
Formulare im PDF Format zum download.
"Schwarze Schafe"
Auch in Norwegen gibt es bei den Arbeitgebern einige "schwarze Schafe" und diese sind
nicht immer leicht zu erkennen. Besonders Arbeitgeber mit schlechten oder gar keinen
Sprachkentnissen sind die ideale Beute für solche Arbeitgeber, denn diese kønnen sich am
schlechtesten wehren und Wissen am wenigsten über ihre Rechte bescheid.
Schon auch das ist ein Grund, warum ich jedem empfehle unbedingt erst norwegisch zu lernen
bevor man sich in Norwegen bewirbt. Nicht nur, dass man bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt
hat, man fällt auch nicht mehr ins Beuteschema der "schwarzen Schafe".
Wenn man ein Arbeitsverhältnis in Norwegen beginnt, so sollte man darauf bestehen das man einen schriftlichen Arbeitsvertrag bekommt. Wird man damit hingehalten, so sollten alle Alarmglocken läuten.
Auch wenn man das Gefühl hat man bekommt zu wenig Gehalt oder wenn die Gehaltszahlungen unregelmässig stattfinden, sollte man sich informieren und ggf handeln.
Es gibt Arbeitgeber in Norwegen welche ihren Angestellten untersagen in die Gewerkschaft einzutreten. Dieses ist nicht zulässig und lässt auf einen Arbeitgeber schliessen der was zu verbergen hat. Jeder Arbeitnehmer hat das Recht sich in die Gewerkschaft einzumelden.
Generell lohnt es sich, dass man in der Gewerkschaft Mitglied wird. Nicht nur, dass man dort Hilfe bekommt wenn es Probleme am Arbeitsplatz gibt. Auch infos über Arbeitsgesetzte und Lohntabellen bekommt man dort.
Wenn es richtig grosse Probleme am Arbeitsplatz gibt und es Dinge gibt, die nicht so laufen wie es sein sollte oder wie der Gesetzgeber vorsieht, so ist das
Arbeidstilsynet die richige Anlaufstelle.
Wenn man ein Arbeitsverhältnis in Norwegen beginnt, so sollte man darauf bestehen das man einen schriftlichen Arbeitsvertrag bekommt. Wird man damit hingehalten, so sollten alle Alarmglocken läuten.
Auch wenn man das Gefühl hat man bekommt zu wenig Gehalt oder wenn die Gehaltszahlungen unregelmässig stattfinden, sollte man sich informieren und ggf handeln.
Es gibt Arbeitgeber in Norwegen welche ihren Angestellten untersagen in die Gewerkschaft einzutreten. Dieses ist nicht zulässig und lässt auf einen Arbeitgeber schliessen der was zu verbergen hat. Jeder Arbeitnehmer hat das Recht sich in die Gewerkschaft einzumelden.
Generell lohnt es sich, dass man in der Gewerkschaft Mitglied wird. Nicht nur, dass man dort Hilfe bekommt wenn es Probleme am Arbeitsplatz gibt. Auch infos über Arbeitsgesetzte und Lohntabellen bekommt man dort.
Wenn es richtig grosse Probleme am Arbeitsplatz gibt und es Dinge gibt, die nicht so laufen wie es sein sollte oder wie der Gesetzgeber vorsieht, so ist das
In welchen Jobs hat man die besten Chancen?
Die Rohölförderung und
der Pipelinetransport von Rohöl sorgen für hohe Einkünfte, erfordern aber auch
beträchtliche Ressourcen für Entwicklung und Betrieb. Im Bereich der Technologie
herrscht Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Man befürchtet, dass die
Firmen, die für Instandhaltung der Bohrlöcher verantwortlich sind, in den
kommenden Jahren große Probleme bekommen werden, qualifiziertes Personal zu
finden. Es besteht eine große Nachfrage nach Ingenieuren, welche die Bohrlöcher
in Stand halten können, Diplomingenieuren (Lochabweichungen beim Bohren,
Elektriklog), Geophysikern und Geologen. Die Firmen sind genötigt, Arbeitskräfte
aus dem Ausland einzustellen. Norwegen hat eine bedeutende elektrometallurgische
Industrie, hauptsächlich im Bereich der Aluminiumgewinnung, aber auch im Bereich
der Eisenindustrie, Nickel-, Zink- und Magnesiumgewinnung. Die Erdöl- und
Gasgewinnung und der Bergbau beschäftigen 17 Prozent der erwerbstätigen
Bevölkerung.
Offshore
Die Nachfrage nach qualifizieren Mitarbeitern im Bereich des Bohrens, nach Servicetechnikern, Ingenieuren mit Hochschulabschluss (Bohrung, Brunnen, Elektrische Anlagen etc.) und auch nach Geologen und Geophysikern ist steigend. In diesen Bereichen rekrutieren einige Firmen auch aus dem Ausland.
Die Nachfrage nach qualifizieren Mitarbeitern im Bereich des Bohrens, nach Servicetechnikern, Ingenieuren mit Hochschulabschluss (Bohrung, Brunnen, Elektrische Anlagen etc.) und auch nach Geologen und Geophysikern ist steigend. In diesen Bereichen rekrutieren einige Firmen auch aus dem Ausland.
Verarbeitende Industrie
Die verarbeitende Industrie hat in den letzten fünf Jahren eine höhere Wachstumsrate als jeder andere Industriesektor aufweisen können. Es besteht eine große Nachfrage nach gut ausgebildetem Personal im Bereich der Schiffsbauindustrie: Schweißer (Elektroden, Rohrleitungen), Installateure für die Industrie, Metallarbeiter, im Bereich der Hydraulik spezialisierte Mechaniker, Elektriker und Monteure. Arbeitsmöglichkeiten gibt es sowohl an der Westküste (besonders in der Schiffsbauindustrie) und in den östlichen Teilen des Landes .
Baugewerbe
Ungefähr 6 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung sind im Baugewerbe beschäftigt. Man erwartet, dass der Mangel an qualifiziertem Personal wie Zimmerleuten, Bauarbeitern, Kupferschmieden, Malern, Maurern und zugelassenen Elektrikern in den nächsten Jahren zunehmen wird. Im Industriebaugewerbe rechnet man weiterhin mit hoher Aktivität.
Ungefähr 6 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung sind im Baugewerbe beschäftigt. Man erwartet, dass der Mangel an qualifiziertem Personal wie Zimmerleuten, Bauarbeitern, Kupferschmieden, Malern, Maurern und zugelassenen Elektrikern in den nächsten Jahren zunehmen wird. Im Industriebaugewerbe rechnet man weiterhin mit hoher Aktivität.
Gesundheitssektor
Praktisch alle medizinischen und sozialen Einrichtungen werden in Norwegen öffentlich betrieben. Überall im Land herrscht Nachfrage nach Krankenschwestern, Fachärzten und Zahnärzten, in der primären Gesundheitspflege wie auch in den Krankenhäusern.
Wenn man in Norwegen ein Praktisches Jahr oder ein AiP absolvieren will, sollte man sich mit dem Bezirksärztlichem Amt in Oslo in Verbindung setzten, welches weitere Informationen bereitstellen kann. Die Adresse ist:
Fylkeslegen i Oslo
postmottak@fl-oslo.sri.telemax.no
Postboks 8041 Dep
N - 0031 Oslo
Tel.: 0047 - 22 00 39 00
Praktisch alle medizinischen und sozialen Einrichtungen werden in Norwegen öffentlich betrieben. Überall im Land herrscht Nachfrage nach Krankenschwestern, Fachärzten und Zahnärzten, in der primären Gesundheitspflege wie auch in den Krankenhäusern.
Wenn man in Norwegen ein Praktisches Jahr oder ein AiP absolvieren will, sollte man sich mit dem Bezirksärztlichem Amt in Oslo in Verbindung setzten, welches weitere Informationen bereitstellen kann. Die Adresse ist:
Fylkeslegen i Oslo
Postboks 8041 Dep
N - 0031 Oslo
Tel.: 0047 - 22 00 39 00
Fischindustrie
Die Hauptsaison der Fischindustrie beginnt im Januar, dann werden Arbeitskräfte im Verwaltungsbezirk Nord-Trøndelag und in den weiter nördlich gelegenen Bezirken gesucht. Die Saison endet im Mai. Es wird keine spezielle Berufsausbildung gefordert, aber in der Industrie werden erfahrene Bewerber bevorzugt. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass in Båtsfjord, Verwaltungsbezirk Finnmark, Schulungen im Filetieren von Fisch ( 4 Wochen Dauer, umfassende praktische und theoretische Ausbildung) angeboten werden. Weitere Auskünfte können bei EURES (EURopean Employment Services) eingeholt werden.
Die Hauptsaison der Fischindustrie beginnt im Januar, dann werden Arbeitskräfte im Verwaltungsbezirk Nord-Trøndelag und in den weiter nördlich gelegenen Bezirken gesucht. Die Saison endet im Mai. Es wird keine spezielle Berufsausbildung gefordert, aber in der Industrie werden erfahrene Bewerber bevorzugt. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass in Båtsfjord, Verwaltungsbezirk Finnmark, Schulungen im Filetieren von Fisch ( 4 Wochen Dauer, umfassende praktische und theoretische Ausbildung) angeboten werden. Weitere Auskünfte können bei EURES (EURopean Employment Services) eingeholt werden.
Arbeit als Lehrer
Wer sich als Lehrer oder Lehrerin in Norwegen bewerben will, muss unbedingt Norwegischkenntnisse vorweisen. Nicht jedes Lehrerstudium wird - u.a. aufgrund der Lehrpläne - gleichermaßen anerkannt. Das norwegische Ministerium für Bildung, Forschung und kirchliche Angelegenheiten ist für das Zulassungsverfahren zuständig.
Kirke-, utdannings- og forskningsdepartement
Postboks 8119 Dep
N - 0032 Oslo
Tel.: 0047 - 22 24 90 90
Wer sich als Lehrer oder Lehrerin in Norwegen bewerben will, muss unbedingt Norwegischkenntnisse vorweisen. Nicht jedes Lehrerstudium wird - u.a. aufgrund der Lehrpläne - gleichermaßen anerkannt. Das norwegische Ministerium für Bildung, Forschung und kirchliche Angelegenheiten ist für das Zulassungsverfahren zuständig.
Kirke-, utdannings- og forskningsdepartement
Postboks 8119 Dep
N - 0032 Oslo
Tel.: 0047 - 22 24 90 90
Andere Berufe
Zusätzlich zu den oben erwähnten Fachbereichen wird ein zunehmender Mangel an qualifiziertem Fachpersonal in einer Anzahl von anderen Arbeitsgebieten erwartet. Es herrscht eine Angebotslücke an Ingenieuren (insbesondere in der Computertechnologie, im technischen Design, in der Elektrotechnologie und im Maschinenbau), Vorschulpädagogen, Bäckern, Metzgern, Automechanikern, Biotechnikern, Apothekern, Köchen, Färbern in der Textilindustrie und in mehreren anderen Berufen.
Normalerweise benötigen Arbeitnehmer Kenntnisse der norwegischen oder einer anderen skandinavischen Sprache. In einigen Fachbereichen kann Englisch in der Startphase ausreichend sein.
Zusätzlich zu den oben erwähnten Fachbereichen wird ein zunehmender Mangel an qualifiziertem Fachpersonal in einer Anzahl von anderen Arbeitsgebieten erwartet. Es herrscht eine Angebotslücke an Ingenieuren (insbesondere in der Computertechnologie, im technischen Design, in der Elektrotechnologie und im Maschinenbau), Vorschulpädagogen, Bäckern, Metzgern, Automechanikern, Biotechnikern, Apothekern, Köchen, Färbern in der Textilindustrie und in mehreren anderen Berufen.
Normalerweise benötigen Arbeitnehmer Kenntnisse der norwegischen oder einer anderen skandinavischen Sprache. In einigen Fachbereichen kann Englisch in der Startphase ausreichend sein.


