Nach der Ankunft in Norwegen
Wenn man dann in Norwegen angekommen ist, gibt es einige wichtige Dinge um die man sich
in den ersten Tagen um Wochen kümmern muss. Generell hat man in Norwegen nicht
allzuviel "Papierkrieg" zu bewältigen, aber auch hier muss man sich erst
einmal durch die verschiedenen Ämter und Einrichtungen arbeiten.
- Integration
- Aufenthaltsgenehmigung
- Der heilige Gral - oder die norwegische Personennummer
- Skattekort
- Bankkonto
- Versicherungen
- Telefon
- Fernsehen
- Internet
- Strom
- Staatsbürgerschaft
Integration
Ganz zu Anfang erst mal ein grundsätzlicher, aber gleichwohl sehr wichtiger Punkt.
Vieleicht sollte zuerst einmal definiert werden, was Integration eigentlich bedeutet. Auf der Seite des UDI in Norwegen lautet die
Definition wie folgt:
Integration handelt darum das alle die selben Moglichkeiten, Rechte und Pflichten zur Teilnahme am Leben in der norwegischen Gesellschaft haben sollen. Das gilt im Arbeitsalltag, in der Schule, im Lebensraum und im Vereinsleben!
Integration handelt darum das alle die selben Moglichkeiten, Rechte und Pflichten zur Teilnahme am Leben in der norwegischen Gesellschaft haben sollen. Das gilt im Arbeitsalltag, in der Schule, im Lebensraum und im Vereinsleben!
Ein ganz wichtiger Punkt beim Thema Integration ist die Sprache, denn ohne ausreichende Sprachkentnisse ist eine Integration nur schwer
oder nur mangelhaft möglich. Für alle Einwanderer die aus nicht- EU Ländern kommen gibt es deswegen ein Gesetz welches besagt das jeder Ausländer der nach Norwegen kommt das recht und
die Pflicht hat, norwegisch zu lernen. Wenn man in Norwegen lebt ist es wichtig das man norwegisch kann um sich verständigen zu kønnen, gute
Chancen auf dem Ausbildungs und Arbeitsmarkt zu haben und das man aktiv am Gesellschaftsleben teilnehmen kann. EU Bürger fallen nicht unter diese
Pflicht Regelung, jedoch wenn man irgendwann mal die norwegische Staatsbürgerschaft beantragen will, muss man nachweisen kønnen das man entweder
diesen Sprachkurs besucht hat oder eben anderweitig dokumentieren das man norwegisch schriftlich und mündlich beherrscht.
Deshalb gibt es in allen Kommunen in Norwegen Sprachkurse an denen man Teilnehmen kann. Jeder Ausländer hat das Recht auf 250 Stunden norwegisch Kurs und 50 Stunden Unterricht in norwegischer Gesellschaftslehre. Als EU Bürger bekommt man diese Kurse nicht kostenlos.
Deshalb gibt es in allen Kommunen in Norwegen Sprachkurse an denen man Teilnehmen kann. Jeder Ausländer hat das Recht auf 250 Stunden norwegisch Kurs und 50 Stunden Unterricht in norwegischer Gesellschaftslehre. Als EU Bürger bekommt man diese Kurse nicht kostenlos.
Integration hat nichts damit zu tun wie man seine Freizeit verbringt sondern handelt darum das man als Teil der Gesellschaft ist und in ihr
lebt und nicht neben der Gesellschaft lebt.
Als neu zugereister in einem anderen Land muss man erst mal viele neue Dinge kennen lernen, neue Menschen,
andere Arbeitsmethoden und andere Mentalitäten und Einstellungen.
Man muss sich nur darauf einlassen, raus gehen und Land und Leute kennen lernen! Zuhause auf dem Sofa
lernt man das Land, die Leute und die Kultur nicht kennen und kann so auch kein Mitglied der Gesellschaft werden.
Man kann die Arbeitskollegen zu sich nach Hause einladen und nach Feierabend was zusammen unternehmen. Die
meisten Betriebe und Abteilungen treffen sich meist einmal im Monat nach Feierabend auf ein Lønningspils, der soziale
Faktor am Arbeitsplatz hat hier einfach einen ganz anderen Wert und so lernt die Leute halt auch auf privater Ebene recht schnell kennen.
Ansonsten findet man neue Freunde in dem man seinen Hobbys nachgeht. Sportverein oder andere
Organisationen sind ideal um neue Kontakte zu knüpfen.
Aufenthaltsgenehmigung
Das wichtigste ist erst mal die Aufenthaltsgenemigung (opholdstilladelse), die man möglichst bald nach
seiner Ankunft bei der örtlichen Polizeidienststelle beantragen sollte. Jedoch kann man sich schon im
Vorfeld darauf einstellen, dass man einige Wochen auf das begehrte Stück Papier warten darf.
Wenn man persönlich bei der Polizei den Antrag für die Aufenthaltsgenehmigung einreicht, wird einem diese
per Post zugestellt.
Um die Aufenhaltsgenehmigung zu bekommen muss man eine Bestätigung vom Arbeitgeber haben, woraus hervorgeht, dass man dort angestellt ist. Desweiteren braucht man eine Adresse in Norwegen unter der man gemeldet ist und Passfotos. Von diesen sollte man in den ersten Wochen und Monaten sowieso am besten immer einen kleinen Vorrat in der Tasche haben, weil man sie an recht vielen Stellen in den ersten Wochen braucht. Alle wichtigen Infos zum Aufenthalt in Norwegen findet man auch hier
UDI
Um etwas Zeit bei den Behördengängen zu sparen und um in Norwegen so schnell wie möglich alle behördlichen Sachen erledigt zu haben, kann man die Aufenthaltgenehmigung auch schon vor der Einreise nach Norwegen beantragen.
Das geht entweder, in dem man die benötigten Formulare von der Internetseite der Ausländerbehörde UDI (siehe Link) ausdruckt und alle notwendigen Papiere (Passbild, Arbeitsvertrag...) bei einem norwegischen Konsulat/Botschaft einreicht. Eine weitere, und auch schnellere Variante, ist es wenn man den zukünftigen Arbeitgeber bittet, diese Anträge schon einzureichen. Dazu muss man dem Arbeitgeber eine Vollmacht erteilen und die nötigen Unterlagen zur Verfügung stellen.
Nach der Ankunft in Norwegen muss man dann jedoch persönlich zur örtlichen Polizeidienststelle um seine Aufenthaltsgehmigung in Empfang zu nehmen.
Um die Aufenhaltsgenehmigung zu bekommen muss man eine Bestätigung vom Arbeitgeber haben, woraus hervorgeht, dass man dort angestellt ist. Desweiteren braucht man eine Adresse in Norwegen unter der man gemeldet ist und Passfotos. Von diesen sollte man in den ersten Wochen und Monaten sowieso am besten immer einen kleinen Vorrat in der Tasche haben, weil man sie an recht vielen Stellen in den ersten Wochen braucht. Alle wichtigen Infos zum Aufenthalt in Norwegen findet man auch hier
Um etwas Zeit bei den Behördengängen zu sparen und um in Norwegen so schnell wie möglich alle behördlichen Sachen erledigt zu haben, kann man die Aufenthaltgenehmigung auch schon vor der Einreise nach Norwegen beantragen.
Das geht entweder, in dem man die benötigten Formulare von der Internetseite der Ausländerbehörde UDI (siehe Link) ausdruckt und alle notwendigen Papiere (Passbild, Arbeitsvertrag...) bei einem norwegischen Konsulat/Botschaft einreicht. Eine weitere, und auch schnellere Variante, ist es wenn man den zukünftigen Arbeitgeber bittet, diese Anträge schon einzureichen. Dazu muss man dem Arbeitgeber eine Vollmacht erteilen und die nötigen Unterlagen zur Verfügung stellen.
Nach der Ankunft in Norwegen muss man dann jedoch persönlich zur örtlichen Polizeidienststelle um seine Aufenthaltsgehmigung in Empfang zu nehmen.
Der heilige Gral - oder die norwegische Personennummer!
Die Personennummer, oft auch als P Nummer oder ID Nummer bezeichnet ist in Norwegen unverzichtbar wenn man
eine Steuerkarte beantragen will, Versicherungen abschliessen will oder ein Bankkonto eröffnen will und noch bei
unzähligen Dingen mehr!
Sobald die Aufenthaltserlaubnis vorliegt geht man damit zum Rathaus der Wohnsitzkommune und meldet sich
zum Folkeregister an.
Beim Folkeregister, dem norwegischen Einwohnermeldeamt, wird die Adresse registiert und man mus, wenn man später innerhalb Norwegens wieder umzieht, dort jeden Umzug umgehend melden.
Beim Folkeregister, dem norwegischen Einwohnermeldeamt, wird die Adresse registiert und man mus, wenn man später innerhalb Norwegens wieder umzieht, dort jeden Umzug umgehend melden.
Wenn man sich im Folkeregister eintragen lässt, wird auch der Antrag für die norwegische Personennummer
ausgefüllt. Ohne diese Nummer geht in Norwegen eigentlich gar nichts und die 6-12 Wochen, die es dauert bis
man sie erhält, ist man eigentlich nur bedingt der Gesellschaft zugehörig, da man diese Nummer für wirklich fast
ALLES braucht!!
In Verbindung mit der P-Nummer gibt es noch die sogenannte D-Nummer. Eine D-Nummer ist eigentlich nur
eine provisorische Nummer, die z.B. vom Arbeitsamt Aetat oder anderen Behörden vergeben wird wenn nur ein
vorübergehender Aufenthalt für kürzere Zeit in Norge vorgesehen ist (z.B. die drei Monate als Arbeitssuchender).
Man erhält ebenfalls nur eine D-Nummer wenn man z.B. noch keine Aufenthaltsgenehmigung hat, aber schon einen
Job hat und eine Steuerkarte beantragt hat. Auch Saisonarbeiter und andere Personen mit einem auf kurze Zeit
beschränkten Aufenthalt in Norwegen erhalten nur eine D-Nummer.
Der Vorteil mit dieser D-Nummer ist, dass man sie sehr schnell bekommt, viel schneller wie die richtige P-Nummer.
Mit der D-Nummer kann man dann schon ein Bankkonto eröffnen und auch eine Steuerkarte bekommen.
Wenn man eine D-Nummer erhält oder beantragt muss man selber dafür sorgen, dass man sobald man seine
Aufenthaltsgenehmigung hat, den Antrag für die P-Nummer zu stellen!!! Eine D-Nummer wird von den Behörden nicht
automatisch umgeändert, da muss man sich selber so bald wie möglich drum kümmern!! Erst mit einer P-Nummer ist man
voll der Gesellschaft zugehörig.
Ob es sich lohnt erst eine D-Nummer in Anspruch zu nehmen oder gleich auf die P-Nummer zu warten ist
ermessensache. Der Vorteil der D-Nummer liegt darin das man sehr schnell Zugriff auf ein Bankkonto bekommt und
auch eine Steuerkarte erhält. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn Personen zuerst eine D-Nummer
hatten, diese länger auf die ersehnte P-Nummer wartem mussten wie Personen die direkt die P-Nummer beantragt haben.
Eine „fødselsnummer“ ist eine elfstellige Zahl die als individuelle Registriernummer jedem Einwohner Norwegens vom Staat zugeteilt wird. Alle norwegischen Staatsbürger bekommen diese Kennziffer automatisch anlässlich der Registrierung ihrer Geburt, sehr viele Norweger kennen sich daher mit den Besonderheiten und insbesondere der „D-Nummer“ nicht aus weil es für sie eine Selbstverständlichkeit ist eine reguläre „fødselsnummer“ automatisch zu haben. Einwanderer bekommen die reguläre "fødselsnummer" im Regelfall erst nach Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis, bis dahin muss man sich mit der "provisorischen" sogenannten "D-Nummer" behelfen.
In der Umgangssprache, diversen Verträgen/Geschäften und zahlreichen Formularen wird auch immer wieder die Angabe dieser „fødselsnummer“ verlangt bzw. sie wird fast überall verwendet um in Verwaltungen aller Art die einzelnen Leute voneinander zu unterscheiden. Allerdings taucht dabei oft das Problem auf daß der Sonderfall der „D-Nummer“ nicht sorgfältig unterschieden wird und das kann zu gravierenden Missverständnissen führen. Wenn beispielsweise in einem Brief etwa von einer Bank, dem aetat oder einer Behörde eine Angabe unter „fødselsnummer“ steht heisst das leider noch nicht automatisch dass tatsächlich die begehrte P-Nummer bereits erteilt wurde – ebensogut kann das Provisorium einer D-Nummer eingetragen sein.
Klarheit bringt da nur ein ganz genauer Blick auf die Ziffern dieser Nummer :
Kurz gefasst sind die ersten sechs Ziffern der jeweiligen Nummer das Geburtsdatum, das ist also bei den P-Nummern im Klartext ablesbar, die folgenden fünf Ziffern sind die eigentliche „Personennummer“.
Bei den „D-Nummern“ wird zur simplen Unterscheidung das Geburtsdatum „modifiziert“ indem zur ersten Zahl eine vier addiert wird. Wer also z.B. am elften April 1980 geboren ist der bekommt eine „P-Nummer“ deren erste sechs Ziffern 110480 lauten – bei einer „D-Nummer“ dagegen würden die ersten sechs Ziffern 510480 lauten.
Das System der „P-Nummer“ (=födselsnummer) wurde in Norwegen 1964 eingeführt, zuständig für die Zuteilung ist „Skatteetaten“, das ist die zentrale Steuerbehörde deren Aufgabe neben der Festsetzung und Beitreibung der Steuern insoweit auch die Registrierung der gesamten Bevölkerung Norwegens ist. Die „P-Nummer“ gilt ein Leben lang und wird nicht mehr geändert; Ausländern darf sie aber erst erteilt werden nachdem über ihren legalen Aufenthaltsstatus in Norwegen entschieden worden ist. Es ist also nicht möglich eine P-Nummer zu bekommen bevor eine Aufenthaltserlaubnis erteilt worden ist. Wenn man allerdings schon einmal eine P-Nummer zugeteilt bekommen hat dann behält man diese auch wenn man Norwegen später wieder verlässt. Wer also etwa zum zweiten Mal nach Norwegen einwandert muss zwar eine neue Aufenthaltserlaubnis beantragen, behält aber seine alte P-Nummer.
Das System der „D-Nummern“ ist schon etliche Jahre älter und stammt ursprünglich vom Register des „Direktoratet for sjømenn“ in dem ja schon frühzeitig viele ausländische Seeleute bzw. im Ausland wohnende norwegische Seeleute registriert waren welche auf norwegischen Schiffen beschäftigt waren. Heute wird diese „provisorische“ Registriernummer von zahlreichen öffentlichen Stellen verwendet wenn sie eigentlich eine P-Nummer benötigen, diese aber nicht oder noch nicht vorliegt. Neben den örtlichen Steuerbehörden kann beispielsweise auch aetat oder jede Bank so eine D-Nummer beantragen – das ist auch notwendig so weil es kein Konto ohne Registriernummer geben darf und selbst der Transfer ausländischer Arbeitslosengeldleistungen („E 303“) über aetat ohne eine solche Nummer nicht richtig zugeordnet werden könnte. Eine D-Nummer bekommen zum Beispiel auch ausländische Besitzer von Sommerhäusern oder Ferienwohnungen in Norwegen solange sie ihren Wohnsitz weiter im Ausland haben, ebenso Personen die nur für eine Zeit von maximal sechs Monaten in Norwegen arbeiten wollen und daher (meist) keine Aufenthaltserlaubnis benötigen.
Die ersten drei Ziffern der Personennummer (also die Stellen 7-9 der gesamten elfstelligen Zahl) nennt man „Individualziffern“, sie werden nicht einfach fortlaufend vergeben sondern dahinter stecken weitere Bedeutungen.
Ursprünglich hatten diese drei Ziffern folgende Zuordnung :
000 – 499 war für Personen die ab dem Jahr 1900 geboren waren
500 – 749 war für Personen mit Geburtsdatum vor dem Jahr 1900
750 – 999 war für verschiedene Sonderfälle, z.B. Adoptionen
Im Jahre 2000 wurde das System in einigen Punkten geändert, bei den seitdem vergebenen P-Nummern können die ersten drei Ziffern der Personennummer folgende Bedeutung haben :
000 – 499 ist für Personen die zwischen 1900 und 1999 geboren sind
500 – 749 ist für Personen die zwischen 1854 und 1899 geboren sind
500 – 999 ist für Personen die zwischen 2000 und 2040 geboren sind/werden
900 – 999 ist für Personen die zwischen 1940 und 1999 geboren sind
Die Überschneidungen in diesem System sind ausnahmsweise nicht Ausdruck einer dezenten Verwirrtheit der Planer die sich das ausgedacht haben sondern man hat sich vorsorglich auf eine grössere Zahl weiterer Einwanderer eingestellt denen dann ja auch ebenfalls eine vollwertige P-Nummer zugeteilt werden muss wenn sie einen legalen dauerhaften Aufenthaltsstatus in Norwegen haben.
Die dritte Ziffer der Personennummer (also Ziffer 9 der gesamten Zahl) verrät außerdem das Geschlecht :
Frauen bekommen hier eine gerade und Männer eine ungerade Ziffer.
Die beiden letzten Ziffern der Personennummer sind Kontrollziffern, mit ihrer Hilfe kann unter anderem eine Prüfsumme der gesamten Personennummer berechnet werden -
damit sollen vor allem Fehler und Verfälschungen verhindert werden.
Skattekort
Die Steuerkarte ist ebenfalls ganz wichtig, denn ohne diese bekommt man keinen Lohn. Diese muss man
deswegen auch so schnell wie möglich beim Likningskontor beantragen. Aber
wie schon erwähnt, geht auch das erst nach dem Erhalt der Personennummer.
Da es einige Wochen dauert, bis man die Steuerkarte hat, geben viele Arbeitgeber in der Übergangszeit entweder einen Lohnvorschuss der nach Erhalt der Steuerkarte verrechnet wird oder der Arbeitgeber zieht bei den ersten Gehältern 50 % Steuern ab und erstattet das zuviel abgezogene nach Erhalt der Steuerkarte.
Mehr Infos zum Thema Steuern findet sich hier auf meiner Homepage in der Rubrik Steuer. Alle weiteren wichtigen Infos findet man direkt auf der Webseite des
Skatteetaten. Dort kann man, sofern
man im Folkeregister eingetragen ist und eine P- Nummer hat, auch online seine Steuerkarte anfordern.
Da es einige Wochen dauert, bis man die Steuerkarte hat, geben viele Arbeitgeber in der Übergangszeit entweder einen Lohnvorschuss der nach Erhalt der Steuerkarte verrechnet wird oder der Arbeitgeber zieht bei den ersten Gehältern 50 % Steuern ab und erstattet das zuviel abgezogene nach Erhalt der Steuerkarte.
Mehr Infos zum Thema Steuern findet sich hier auf meiner Homepage in der Rubrik Steuer. Alle weiteren wichtigen Infos findet man direkt auf der Webseite des
Bankkonto
Die Personennummer braucht man zum Beispiel auch um ein Konto zu eröffnen. Deswegen sollte man,
zumindestens für die ersten Monate, ein Konto in Deutschland behalten. Bis man dann in Norwegen ein
Konto eröffnet hat, können einige Monate ins Land gehen. Norwegen ist nicht an das Eurocheque System
angeschlossen und man hat bei der Bank die Wahl zwischen einer "normalen" Bankkarte und der Visa Card.
Ich empfehle letzteres, weil die Visacard nicht nur in Norwegen ein weit verbreiteste Zahlungsmittel
ist sondern auch international anerkannt wird. Die Visa Karte wird hier als Standard Bankkarte
angesehen. Die mit der Karte getätigten Transaktionen innerhalb Norwegens werden sofort vom Konto
abgebucht.
Nur dort, wo man mit Karte zahlt ohne seine PIN Nummer einzugeben, läuft die Abrechnung über Visa und
belastet das Konto erst einige Zeit später, aber das ist innerhalb Norwegens nur sehr selten der Fall.
Wenn man ein Konto hat, sollte man sich gleich auch für Internet und Telefonbanking anmelden.
Beides ist weit verbreitet, schnell und sicher.
Wer noch regelmäßig Geldgeschäfte in Deutschland zu erledigen hat, sollte ein Konto in Deutschland
behalten, um so laufende Unkosten decken zu können.
Die Kosten für Überweisungen von und nach Norwegen entsprechen seit 01.01.2005 denen einer EU Standartüberweisung.
Da dieses sich jedoch leider noch nicht flächendeckend rumgesprochen hat, sollte man gegebenfalls den Sachbearbeiter bei
der Bank auf diesen Umstand hinweisen, dadurch kann man relativ viel Geld sparen.
Wer die Möglichkeit hat auf eine Vertrauensperson in Deutschland zurückgreifen zu können, kann dieser
evtl. eine Bankvollmacht ausstellen.
Versicherungen
Wenn man die Personennummer hat, kann und muss man sich auch um
Versicherungen kümmern. Es lohnt sich, sich vorab zu informieren ob ggf. über den
Arbeitgeber oder die Berufsorganisation Versicherungsangebote bestehen.
Um einen kleinen Überblick zu geben, hier einige Versicherungsinfos.
Um einen kleinen Überblick zu geben, hier einige Versicherungsinfos.
Krankenversicherung
Wenn man in Norwegen lebt, arbeitet und eine P-Nummer hat, ist man Automatisch in der staatlichen
Krankenversicherung
(folketryggden) versichert und muss sich über dieses Thema keine weiteren Gedanken machen.
Parallel mit der Steuerkarte beim Lignikngskontor kann man bei Folketrygden seine europäische Versichertenkarte
beantragen.
An sonsten ist es in Norwegen nicht üblich eine Private Krankenversicherung abzuschliessen und es gibt dementsprechend da auch keine Angebote! Da ist von staatlicher Seite ja alles Versicherungstechnisch gut abgedeckt. Es gibt vereinzelte, kleinere Zusatzversicherungen die man in diesem Bereich abschliessen kann, in wie weit diese jedoch Sinnvoll sind sei dahin gestellt.
Wer sich in Norwegen aufhält ohne dort Arbeit zu haben, muss ein Krankenversicherung im Heimatland haben. Das gilt auch für Ausländer die an norwegischen Universitäten studieren und andere Personen die sich für einen begrenzten Zeitraum in Norwegen aufhalten und keine P-Nummer haben.
Wer nach Norwegen kommt und dort einen Job hat, ist ab dem ersten Arbeitstag Mitglied im Folketryden, auch wenn Aufenthaltsgenehmigung und P-Nummer noch nicht vorliegen.
Wer z.B. als Lebensgefährte seines Partners nach Norwegen zieht und auf dieser Grundlage eine Aufenthaltserlaubnis und P Nummer bekommt, ist auch ohne eigenes Einkommen im folketrggyden abgesichert, jedoch im Unterschied zum Arbeitnehmer greift hier der Versicherungsschutz erst nachdem die Aufenthaltsgenehmigung vorliegt.
Mehr Infos zum Thema sind auch hier zu finden.
An sonsten ist es in Norwegen nicht üblich eine Private Krankenversicherung abzuschliessen und es gibt dementsprechend da auch keine Angebote! Da ist von staatlicher Seite ja alles Versicherungstechnisch gut abgedeckt. Es gibt vereinzelte, kleinere Zusatzversicherungen die man in diesem Bereich abschliessen kann, in wie weit diese jedoch Sinnvoll sind sei dahin gestellt.
Wer sich in Norwegen aufhält ohne dort Arbeit zu haben, muss ein Krankenversicherung im Heimatland haben. Das gilt auch für Ausländer die an norwegischen Universitäten studieren und andere Personen die sich für einen begrenzten Zeitraum in Norwegen aufhalten und keine P-Nummer haben.
Wer nach Norwegen kommt und dort einen Job hat, ist ab dem ersten Arbeitstag Mitglied im Folketryden, auch wenn Aufenthaltsgenehmigung und P-Nummer noch nicht vorliegen.
Wer z.B. als Lebensgefährte seines Partners nach Norwegen zieht und auf dieser Grundlage eine Aufenthaltserlaubnis und P Nummer bekommt, ist auch ohne eigenes Einkommen im folketrggyden abgesichert, jedoch im Unterschied zum Arbeitnehmer greift hier der Versicherungsschutz erst nachdem die Aufenthaltsgenehmigung vorliegt.
Mehr Infos zum Thema sind auch hier zu finden.
Rentenversicherung
Auch die Rentenversicherung ist automatisch im staatlichen Versicherungspaket enthalten, jedoch ist es
hier üblich das man eine Private Zusatzversicherung abschliest.
Viele Betriebe haben einen eigenen Rentenfonds, in den die Arbeitnehmer Beiträge einzahlen und aus dem
sie dann zusätzliche Leistungen bekommen. Die Rente der Angestellten im öffentlichen Dienst entspricht
zwei Dritteln ihres früheren Gehalts, ein auch bei privaten Rentenversicherungsträgern gewöhnlicher Schlüssel.
Neben der Rente vom Staat und ggf. der betrieblichen Zusatzversicherung kann man bei Banken oder Versicherungen
noch Private Zusatzrentenversicherungen abschliessen.
Zusätzliche Versicherungen/Pensionsfonds/Sparpläne usw. im Bereich der Altersvorsorge sind in Norwegen die
Regel und die meisten haben mehrere derartige Zusatzversicherungen.
Wer in seinem Heimatland schon länger eine Private Rentenzusatzversicherung laufen hat, sollte sich
informieren ob es Sinnvoll ist diese weiter laufen zu lassen. Bei vielen solcher Versicherungen ist es
so das man durch eine Kündigung nur Verlust machen würde und das man sich besser steht wenn man weiter
in diese Versicherung einzahlt.
Mehr Infos zum Thema generell sind auch hier zu finden.
Mehr Infos zum Thema generell sind auch hier zu finden.
Hausratversicherung
Die sogenannte Innboforsikring ist ein muss, die jeder in Norwegen abschliessen muss. Mit dieser
Versicherung wird nicht nur der Hausrat abgedeckt, sondern auch evtl verursachte Schäden im Rahmen
einer integrierten ansvarsforsikring, die so was ähnliches ist wie eine Haftpflichtvericherung, allerdings
mit deutlich kleinerem Deckungsumfang. Die Innboforsikring ist eine der wenigen Privaten Versicherungen die
man in Norwegen UNBEDINGT abschliessen muss.
Autoversicherung
Wenn man ein Auto hat und zulassen will, muss man
auch dafür zuerst eine Versicherung abschließen, mehr dazu in der Extra Rubrik
Autoeinfuhr nach Norwegen.
Auch in Norwegen wird beim Auto zwischen Vollkasko und Teilkasko Versicherung unterschieden und es gibt da keine wesentlichen Unterschiede zu deutschen Autoversicherungen.
Man kann entweder direkt zu einer Versicherung hingehen oder aber das auch schnell und einfach telefonisch ordnen. Alles, was man braucht, ist die P-Nummer und die Fahrgestellnummer des Autos. Normalerweise reicht zum abschließen einer Versicherung das Autokennzeichen, nur wenn der Wagen noch nicht registriert ist, muss man die Fahrgestellnummer angeben.
Auch in Norwegen wird beim Auto zwischen Vollkasko und Teilkasko Versicherung unterschieden und es gibt da keine wesentlichen Unterschiede zu deutschen Autoversicherungen.
Man kann entweder direkt zu einer Versicherung hingehen oder aber das auch schnell und einfach telefonisch ordnen. Alles, was man braucht, ist die P-Nummer und die Fahrgestellnummer des Autos. Normalerweise reicht zum abschließen einer Versicherung das Autokennzeichen, nur wenn der Wagen noch nicht registriert ist, muss man die Fahrgestellnummer angeben.
Haftpflichtversicherung
Diese Versicherung, die in Deutschland ja jeder hat, gibt es in Norwegen gar nicht! In der Innboforsikring, die
mit einer Hausratversicherung gleichzusetzen ist, ist eine sogenannte Ansvarsforsikring enthalten, die eine
vergleichbare Funktion erfüllt.
Wer eine Haftpflichtversicherung in seinem Heimatland hat, kann diese in den meisten Fällen dort behalten. Bei vielen Gesellschaften besteht Weltweiter Versicherungsschutz, teilweise wird wenn man nicht mehr in Deutschland wohnt ein kleiner Aufpreis verlangt.
In wie weit man eine Haftpflichtversicherung in Norwegen wirklich braucht muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, das über 4 Millionen Norweger auch ohne eine solche Versicherung Prima leben.
Wer eine Haftpflichtversicherung in seinem Heimatland hat, kann diese in den meisten Fällen dort behalten. Bei vielen Gesellschaften besteht Weltweiter Versicherungsschutz, teilweise wird wenn man nicht mehr in Deutschland wohnt ein kleiner Aufpreis verlangt.
In wie weit man eine Haftpflichtversicherung in Norwegen wirklich braucht muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, das über 4 Millionen Norweger auch ohne eine solche Versicherung Prima leben.
Tierhaftpflichtversicherung
Auch die Tierhaftpflichtversicherung ist in Norwegen gänzlich unbekannt. Da aber dieser Punkt von keiner anderen
Versicherung in Norwegen abgedeckt wird, kann es sich bei Umzug lohnen eine Tierhaftpflicht weiter
laufen zu lassen. Man müsste dann nur mit der Versicherung abklären das es eben kein Problem ist das man in
Norwegen wohnt und das die Versicherung auch da im Schadensfalle zahlt würde ich mir von der Versicherung
schriflich geben lassen.
Was man in Norwegen abschliessen kann ist eine Versicherung die Tierarztkosten übernimmt und beim Verlust oder Tod des Tieres zahlt. Letzteres ist in erster Linie für Züchter u.ä. interessant.
Was man in Norwegen abschliessen kann ist eine Versicherung die Tierarztkosten übernimmt und beim Verlust oder Tod des Tieres zahlt. Letzteres ist in erster Linie für Züchter u.ä. interessant.
Invaliditäts-/Berufsunfähigkeitsversicherung
Diese Versicherung heißt hier Uføreforsikring und dürfte zu den absolut unverzichtbaren Versicherungen in
Norwegen gehören und kann hier an vielen Stellen abgeschlossen werden. Gerade hier lohnt es sich auch wieder
sehr sich zu Informieren was es in dem Bereich von Arbeitgeber oder Berufsgenossenschaften für Angebote
und Möglichkeiten gibt.
Kinderversicherung
Die sogenannte Barneforsikring wird in Norwegen immer beliebter. Diese Versicherung ist eine Mischung aus einer
Hapftpflichtversicherung und Unfallversicherung und ist für Kinder von 0 bis 16 Jahren gedacht. Mit dieser Versicherung
werden nicht nur Kosten im Schadensfall gedeckt, sondern es werden auch im Falle einer Behinderung oder Schäden
durch einen Unfall Behandlungskosten, Hilfsmittel und Rehabilitiationskosten in sehr viel höherem Umfang gedeckt
als wie in durch die staatliche Versicherung.
Unfallversicherung
Diese Versicherung gibt es unter der Bezeichnung ulykkesforsikring auch in Norwegen. In wie weit man Bedarf
für eine solche Versicherung hat, muss jeder selbst entscheiden. Die Leistungen einer solchen Versicherung
sind recht identisch mit denen was z.B. eine vergleichbare Versicherung in Deutschland anbietet.
Lebensversicherung
Auch hier gilt, man kann auch in Norwegen eine livsforsikring abschliessen und die Konditionen der Versicherung
sind mit denen in Deutschland vergleichbar. Jedoch sollte man sich auch hier informieren ob es sich nicht
vieleicht lohnt eine solche Versicherung, wenn man schon eine Reihe von Jahren eingezahlt hat, nicht besser im
Heimatland weiter laufen lässt.
Arbeitslosenversicherung
Auch hier gilt das man durch den Staat versichert ist. Im folketryggden ist das komplette sozialversicherungspaket
enthalten und auch die Arbeitslosenversicherung wird damit abgedeckt.
Mehr Infos zum Thema generell sind auch hier zu finden.
Mehr Infos zum Thema generell sind auch hier zu finden.
Eine Auflistung mit
verschiedenen Versicherungsgesellschaften findet man auf dieser Homepage in den
Umzugslinks sowie in den
Gule Sider
Die Preise zwischen den einzelnen Versicherungsgesellschaften unterscheiden sich teilweise sehr,
so dass ein Preisvergleich wirklich wichtig ist. Hinzu kommt, dass man wenn man mehrere Policen bei der selben
Versicherung zeichnet, wirklich sehr große Rabatte bekommt. Bei den meisten Versicherungsgeselschaften in
Norwegen ist es so das wenn man mindestens 3 policen abschliesst, dass insgesammt ein gutes Stück billiger
kommt als wie wenn man nur eine oder zwei versicherungen abschliesst.
Telefon
Auch um einen Telefon-Anschluss zu bekommen, braucht man die Personennummer.
So muss man leider davon ausgehen, dass man in der ersten Zeit in Norwegen voraussichtlich etwas vom Rest
der Welt abgeschnitten sein wird. Man bekommt jedoch problemlos eine Kontant Card (Prepaidcard) für das Handy,
so dass man über das Mobiltelefon erreichbar ist. Allerdings geht wirklich
nur das. Man kann nur über Prepaid einsteigen, denn für ein Mobilabonement mit Vertrag benötigt man schon
wieder die schon mehrfachst erwähnte Personennummer...
Ein sogenanntes Kontant Startpakke welches neben der Sim Karte für das
Mobiltelefon (in Norwegen heißt das nicht Handy) meist auch noch ein
Startguthaben von 100 bis 150 NOK enthält. Nach Einsetzen der Sim Karte ist das
Telefon meist innnerhalb einer halben Stunde einsatzbereit. Alle Mobiltelefone
müssen seit 2005 registriert werden, das betrifft auch Telefone mit einer
Kontantkort. Das bedeutet, dass man sich nach dem man die Sim Karte eingesetzt hat,
bei dem jeweiligen Telefonanbieter registrieren muss. Bei der Kontantkort
braucht man nach wie vor keine Fødselsnummer für die Registrierung, es reichen
Name und Geburtsdatum. Wie und wo man sich registrieren muss steht meist in
einer Anleitung die dem Startpaket beigefügt ist.
Startsets mit Kontantkort für das Mobiltelefon erhält man in allen Telefon- und
Mobilgeschäften, Elektro- und PC-Geschäften sowie an Narvesen und Seven Eleven
Kiosken und Tankstellen.
Beim Thema Festnetz Telefon-Anschluss und Internet-Anschluss bleiben einem nur zwei Möglichkeiten.
Entweder man sitzt es die
ersten Monate aus, bis man seine Personennummer hat, oder man hat hat die Möglichkeit auf hilfsbereite
Freunde zurück zu greifen, die auf ihren Namen ein Telefon anmelden. Voraussetzung natürlich auch hierbei,
dass die Freunde eine Norwegische Personennummer haben....
Das Festnetz Telefon kann man einfach über die Service Nummer der Telenor unkompliziert telefonisch
anmelden. Bis man so weit ist, und die dazu erforderliche Personennummer hat,
sollte man auch sprachlich fit genug sein um diese Hürde zu bewältigen.
Wichtig ist, dass man den Namen des Vormieters weiss, damit der Anschluß schnell
frei geschaltet werden kann. In den seltensten Fällen ist es erforderlich, dass
ein Telenor Service Mitarbeiter direkt ins Haus kommen muss. Falls doch, so ist
das eigentlich kein Problem weil der Kundenservice meist gut organisiert ist.
Nachdem man seinen Anschluss bei Telenor hat kann man wählen ob man direkt bei
dem Anbieter bleibt oder seinen Vertrag zu einem günstigeren Anbieter gibt.
Neben dem konventionellen Telefonanschluss wird die Breitbandtelefonie in
Norwegen immer beliebter und vor allen Dingen auch immer billiger.
So gibt es dort mittlerweile bei einigen Anbietern die möglichkeit ausser einem recht geringen Monatsfestbetrag gänzlich
umsonst zu telefonieren. Und das nicht nur ins norwegische Festnetz sondern auch in viele Länder im Ausland!
Leider ist diese Möglichkeit ist noch nicht landesdeckend
vorhanden, so dass man sich immer im Einzelfall informieren muss, welche Möglichkeiten vor Ort gegeben sind.
Ein Preisvergleich zwischen den unterschiedlichen Anbietern lohnt sich eigentlich
immer. Eine gute Preisübersicht findet man hier
Telepriser
Fernsehen
Für den TV Empfang in Norwegen gibt es zwei Möglichkeiten, entweder ein Kabelanschluss oder Sat TV
über eine Parabol Antenne. Welche Variante man wählt, ergibt sich oft automatisch weil Kabelanschluss
nicht flächendeckend verbreitet ist. Deswegen sollte man sich vor Ort über Möglichkeiten und Preise
informieren.
Wenn man keinen Kabelanschluss hat, reicht es nicht aus eine analoge Sat Anlage wie sie in Deutschland
üblich
ist anzuschließen, sondern man benötigt einen Digitalen Sat Reciever. Norwegisches TV wird durchweg Digital
verschlüsselt und ist nur dann zu empfangen, wenn man einen solchen Digitalen Reciever und einen Vertrag mit
einem der örtlichen Anbieter (Canal Digital oder Viasat - siehe
Umzugslinks) abgeschlossen hat. Bei den Anbietern gibt es verschiedene Angebote
die sich durch Preis und Sendervielfalt unterscheiden und man muss für sich selber entscheiden, wie viel TV
man braucht.
In Norwegen gibt es zwar keine GEZ, aber die Riksringkastningsavgift, was im Grunde genommen fast
das selbe ist.
Radios sind nicht gebührenpflichtig, aber für Fernsehn wird man zur Kasse gebeten. Exra Anmelden muss man
sich dort nicht, sobald
man nämlich einen Vertrag bei einem der TV Anbieter (Sat oder Kabel) unterzeichnet werden die Daten automatisch
an die
Einzugszentrale für die Riksringkastningsavgift weiter gegeben und man bekommt automatisch 2 mal im Jahr eine
Rechnung mit der Post.
Internet
Für das Internet gibt es eine Reihe an Providern, wobei Telenor, Tele2, Tiscali, Bluecom, NextGenTel und
Chello die grössten sind. Man sollte sich über Angebote und Preise der einzelen Provider kurzfristig
auf den betreffenden Internetseiten informiernen und sich dann für ein Paket entscheiden, welches den
persönlichen Surfgewohnheiten angepasst ist. Darüber hinaus gibt es oft noch kleinere, regionale Anbieter,
die oft
eine gute und preiswerte Alternative darstellen.
ADSL und ähnliche Hochgeschwindigkeits Internetverbindungen sind in Norwegen generell sehr gut
ausgebaut und weit verbreitet. Die DSL Abdeckung ist Landesweit sehr hoch und das Ziel ist es, bis zum Jahr 2008
eine 95% ADSL abdeckung in Norwegen zu haben. Dementsprechend stark wird überall am Ausbau der Netze gearbeitet und
man kan schon heute fast überall via Breitband/ADSL ins Internet.
Trotzdem gibt es immer noch Ecken in Norwegen wo man eben kein ADSL bekommen kann und man sollte sich
dementsprechend vor Ort über die Anschlusmöglichkeiten informieren.
Die Preise für Internetanschlüsse kann man sehr gut hier
Telepriser vergleichen.
Strom
Worum man sich ebenfalls kümmern muss ist ein Stromlieferant. Es gibt eine Vielzahl von
Anbietern mit unterschiedlichen Angeboten und variierenden Preisen.
Da in Norwegen überwiegend mit Strom geheizt wird ist das ein nicht unbeachtlicher Posten in der
Haushaltskasse und man sollte sich deswegen umfassend informieren und ein
für sich passendes Angebot finden. Hilfreich dazu ist diese Seite
Strompriser
Mit wenigen Ausnahmen (z.B. abgelegene Huette, etc.) sind die Netzwerkbetreiber zur Stromversorgung verpflichtet.
Es ist also egal ob man mietet oder kauft, man hat von Anfang an Strom. Dieser ist nun nicht mehr deutlich teurer! Fuer
eine kurze Uebergangsfrist muss dieser Preis im Marktniveau liegen. Nach ca. 2 Monaten hat der Netzbetreiber jedoch die
Møglichkeit eigene Preise zu verlangen, wenn man sich keinen eigenen Stromlieferant gesucht hat. Diese liegen in der Regel
dann deutlich høher; dies ist auch verstændlich, schliesslich ist es nicht die Aufgabe eines Netzbetreiber Strom zu liefern.
Dementsprechend hat man als Verbraucher sogar die Pflicht sich bei einem Stromlieferanten anzumelden!
In den allermeisten Fällen ist aber auch für
diese Anmeldung wieder die Personennummer notwendig. Es gibt jedoch auch einzelne Anbieter, bei denen man sich auch
ohne diese Nummer anmelden kann. Bei diesen Firmen läuft die Stromlieferung dann ausschliesslich gegen Vorkasse.
In das Thema Strom gehört auch das Thema Herd mit rein.
Wenn man eine Wohnung bezieht in der noch kein Herd vorhanden ist, und/oder wenn man einen Herd aus dem dem Ausland mitbringt, welchen man anschliessen möchte, wird man erst mal vor einem Problem stehen. Die Anschlüsse für Elektroherde in Norwegen sind ein großer dreipoliger Stecker die ein Herd aus dem Ausland nicht haben wird. Einen solchen Stecker kann jedoch ein Elektriker vor Ort sehr schnell und ohne großen (Kosten) Aufwand montieren.
Wenn man eine Wohnung bezieht in der noch kein Herd vorhanden ist, und/oder wenn man einen Herd aus dem dem Ausland mitbringt, welchen man anschliessen möchte, wird man erst mal vor einem Problem stehen. Die Anschlüsse für Elektroherde in Norwegen sind ein großer dreipoliger Stecker die ein Herd aus dem Ausland nicht haben wird. Einen solchen Stecker kann jedoch ein Elektriker vor Ort sehr schnell und ohne großen (Kosten) Aufwand montieren.
Staatsbürgerschaft
Selbst wenn man nach Norwegen zieht und eine Aufenthaltsgenehmigung erhält, so behält man weiterhin seine
Staatsbürgerschaft und wird dadurch nicht automatisch zum Norweger. Wenn man die Norwegische Staatsbürgerschaft
erhalten will, so muss man dazu erst mal 7 Jahre durchgehend in Norwegen gewohnt haben. Nach 7 Jahren kann man
dann die Norwegische Staatsbürgerschaft erhalten
Es gibt in Norwegen keine möglichkeit eine doppelte Staatsbürgerschaft zu bekommen, ausser man hat einen Elternteil der norwegisch ist und einen Elternteil der einer andere Staatbürgerschaft hat. Wer die norwegische Staatsbürgerschaft annimmt muss im Gegenzug die Staatsbürgerschaft seines Ursprungslandes abgeben.
Für Bürger aus der EU die auf der Basis nach Norwegen kommen um hier zu arbeiten gibt es keine anderen møglichkeiten. Wer jedoch z.B. nach Norwegen kommt und mit einem norwegischen Staatsbürger verheiratet ist kann nach 3 Jahren Aufenthalt im Land eine Bosettingstillatelse, also eine Permanente Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Somit kann man seine eigentliche Staatsbürgerschaft behalten und hat trotzdem ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Norwegen. Die EU Aufenthaltsgenehmigung für Arbeitseinwanderer jedoch bildet keine Grundlage für die Bosettingstillatelse und diese kann nur in Ausnahmefällen und erst nach frühestens 7 Jahren erteilt werden.
Mehr Infos zum Thema findet man hier
UDI
Es gibt in Norwegen keine möglichkeit eine doppelte Staatsbürgerschaft zu bekommen, ausser man hat einen Elternteil der norwegisch ist und einen Elternteil der einer andere Staatbürgerschaft hat. Wer die norwegische Staatsbürgerschaft annimmt muss im Gegenzug die Staatsbürgerschaft seines Ursprungslandes abgeben.
Für Bürger aus der EU die auf der Basis nach Norwegen kommen um hier zu arbeiten gibt es keine anderen møglichkeiten. Wer jedoch z.B. nach Norwegen kommt und mit einem norwegischen Staatsbürger verheiratet ist kann nach 3 Jahren Aufenthalt im Land eine Bosettingstillatelse, also eine Permanente Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Somit kann man seine eigentliche Staatsbürgerschaft behalten und hat trotzdem ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Norwegen. Die EU Aufenthaltsgenehmigung für Arbeitseinwanderer jedoch bildet keine Grundlage für die Bosettingstillatelse und diese kann nur in Ausnahmefällen und erst nach frühestens 7 Jahren erteilt werden.
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