Feste und Feiertage in Norwegen
Norweger feiern viel und gern, und brauchen dazu eigentlich auch keinen
besonderen Anlass. Wie auch in anderen Ländern gibt es als grosse Feiertage Weihnachten, Silvester und Ostern, aber auch unbekannte Feiertage und Traditionen, die
die ich hier gerne etwas näher beschreiben möchte.

Fasching
Zuerst mal ein Fest, das in Norwegen nicht gefeiert wird, jedenfalls nicht so
groß. Fastnacht kommt aus der katholischen Tradition und hat im protestantischen
Norwegen nur einen kleinen Stellenwert. Es gibt jedoch teilweise in diversen
Vereinen organisierte Kostümfeste. Einzig in den Kindergärten wird Fasching
gefeiert und alle Kinder verkleiden sich an diesem Tag.
Das einzige, wodurch man daran erinnert wird das Fasching ist, ist das
alle Bäcker Fastelavensbolle (so was ähnliches wie Berliner, meist mit Sahne gefüllt)
verkaufen

Ostern
Die Bräuche rund um das Osterfest unterscheiden sich im wesentlichen kaum von
denen, die man in Deutschland kennt. Jedoch assoziiert man in Norwegen mit dem
Wort Ostern nicht als erstes Eier und Hasen, sondern Ferien in der Hytte.
Auch wenn es hier ebenfalls Ostereier gibt, so denken die meisten Norweger
bei Ostern eher an Orangen und Kvikk-Lusj (ein norwegischer Schokoriegel)
Da
schon Gründonnerstag hier zu den Feiertagen zählt, ist das Osterwochenende ein
ganz langes, an dem man traditionell mit der Familie und Freunden zum Skifahren
in eine Hytte fährt.
Dort verbringt man dann erholsame Tage mit viel Sport und Bewegung in der Natur, und gemütliche Abende im Kreise seiner Lieben.
Darüber hinaus ist Ostern im Bewusstsein der Menschen oftmals auch noch der christliche Feiertag an sich, das Fest der Auferstehung Jesu, der mit einem Kirchgang begangen wird
Dort verbringt man dann erholsame Tage mit viel Sport und Bewegung in der Natur, und gemütliche Abende im Kreise seiner Lieben.
Darüber hinaus ist Ostern im Bewusstsein der Menschen oftmals auch noch der christliche Feiertag an sich, das Fest der Auferstehung Jesu, der mit einem Kirchgang begangen wird

Russ
Wer sich in den ersten Maiwochen schon mal nach Norwegen verirrt hat, der hat
bestimmt schon die vielen jungen Leute in ihren auffallenden roten oder blauen
Anzügen gesehen, die durch die Strassen ziehen. Das sind die Abiturienten, in
Norwegen "Russ" genannt, die ihren Schulabschluss feiern, auf eine Art und Weise
wie es hier in Norwegen schon seit vielen Jahren Tradition ist. Das Wort Russ
ist eine Abkürzung vom Lateinischen "Coruna Depositurus", was übersetzt soviel
bedeutet wie die Hörner ablegen. Der Einfachheit halber wurde es auf die letzten
drei Buchstaben verkürzt und dann wurde irgendwann noch ein S dran gehängt:
Fertig war das Wort Russ! Die Russefeste gehen zurück bis ins 17. Jahrhundert wo
Norwegen noch keine eigene Universität hatte und die Studenten zum Studieren
nach Kopenhagen mussten. Um zum Studium zugelassen zu werden, mussten die
Studenten ein Examen, das sogenannte Examen Atrium ablegen. Die Anwärter
waren durch ein Horn zu erkennen und wurden von den älteren Studenten geneckt.
Bei der Zensurenbekanntgabe mussten die Kandidaten einzeln nach vorne treten und
wenn das Examen bestanden war, wurde das Horn entfernt, als Zeichen für Weisheit
und dass das unwissende Tier im Menschen entfernt war. Daher der Begriff Coruna
Depositurus. Die Zeremonie wurde Examen Depositurus genannt und erst danach
durften die Schüler sich als Studenten bezeichnen. Nachdem 1811 die erste
Universität in Oslo ihre Tore öffnete, brachten die Studenten diese Tradition
aus Dänemark mit. Ursprünglich gab es diese Tradition in vielen Ländern, aber
nur in Norwegen ist sie noch lebendig. Im Jahre 1904 kamen Studenten aus
Deutschland nach Norwegen und diese trugen rote Mützen. Das wurde ein Jahr
später von den Gymnasiasten übernommen und so begründete sich die Tradition mit
den roten Russe Mützen. Etwas später fingen auch die Mädchen an diese Mützen zu
tragen. Ab 1916 gab es das erste Wirtschaftsgymnasium in Norwegen und diese
Schüler begannen, blaue Mützen zu tragen, was bis heute so geblieben ist. Die
Feste selber haben sich im Laufe der Jahrzehnte schon verändert. Während man
früher die Aufnahme an der Universität feierte, so ist es heute das Ende der
Schulzeit und das Abitur, das gefeiert wird. Zwischen den Examensprüfungen und
der Bekanntgabe der Zensuren liegen einige Wochen "tote" Zeit und in der finden
die Russefeste statt, in der Form wie man sie heute überall in Norwegen kennt.
Im Laufe der Jahre sind da viele Rituale und Traditionen entstanden, oft auch
abhängig von Schule und Region. Fester Bestandteil aller dieser Feste sind
jedoch überall in Norwegen Schüler, die wochenlang ausgelassen feiern,
Russetaufe, Russeprinz und Prinzessin, Russehochzeit und Autos, die der
Loveparade in Ausstattung und Lautstärke locker Konkurrenz machen können. Die
Russe selber erkennt man überall an ihren roten oder blauen Hosen und Pullis,
die mit Bildern und frechen Sprüchen bedruckt sind, den Mützen, den
Rohrstöckchen und der Trillerpfeife.

17.Mai
Der 17. Mai ist Norwegens Nationalfeiertag und ein Tag mit offizielle
Beflaggung. Dieser Tag ist der größte nationale Festtag, an dem das Land seine
erste Verfassung aus dem Jahre 1814 und seine Befreiung von der 400 Jahre
währenden dänischen Herrschaft feiert. Ab 1870 wurde der Tag mit einem
Kinderumzug von Jungen auf Initiative des Dichters Bjørnstjerne Bjørnson
begangen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Feiern zum 17. Mai verboten. Nach der
Befreiung 1945 erhielt dieser Festtag eine neue Bedeutung für alle, die bis
heute angehalten hat. Der 17. Mai ist ein politischer und patriotischer Tag, der
mit wehenden Fahnen, Musik, Volkstrachten, Umzügen und Reden gefeiert wird. Die
Königsfamilie symbolisiert die nationale Gemeinsamkeit, indem sie den
Kinderumzug in Oslo vom Balkon des Schlosses aus begrüßt. Der Tag wird in den
Kirchen mit Gottesdiensten begangen.
Der 17. Mai ist in diesem Land mit seinen langen und kalten Wintern zum großen Frühlingsfest geworden. Heute mehr denn je, ist es der Tag der Kinder mit dem Umzug der Schüler unter der Fahne der jeweiligen Schule und den verschiedensten Spielen und Unterhaltung für Schüler und Eltern.
Die Abiturienten (norw.: russ cornua depositurus sich die Hörner abstoßen) beginnen ihre Feier bereits am 1. Mai, sind aber bei den Maifeierlichkeiten mit ihren roten und blauen Anzügen eine farbenfrohe Einlage. Sie bringen einen Hauch von Karneval und Loveparade in den 17. Mai und nehmen nicht nur am Kinderumzug teil, sondern haben noch ihre eigene, lautstarke Parade am frühen Nachmittag.
Am 17. Mai prägen die Volkstrachten das Bild des Tages. Jede Region in Norwegen hat ihre Volkstracht und mit dieser Festtracht zeigen die Norweger ihre lokale und nationale Identität und Zugehörigkeit. Auch traditionelle Gerichte gehören zum 17. Mai. Die Erwachsenen können den Tag mit einem Heringsfrühstück mit Aquavit beginnen, viele Norweger feiern den Tag auch mit Räucherlachs, Sauerrahmbrei und gepökelten Fleischwaren. Am 17. Mai werden große Mengen von warmen Würstchen, Limonade und Eis verkauft und gegessen.
Der 17. Mai ist in diesem Land mit seinen langen und kalten Wintern zum großen Frühlingsfest geworden. Heute mehr denn je, ist es der Tag der Kinder mit dem Umzug der Schüler unter der Fahne der jeweiligen Schule und den verschiedensten Spielen und Unterhaltung für Schüler und Eltern.
Die Abiturienten (norw.: russ cornua depositurus sich die Hörner abstoßen) beginnen ihre Feier bereits am 1. Mai, sind aber bei den Maifeierlichkeiten mit ihren roten und blauen Anzügen eine farbenfrohe Einlage. Sie bringen einen Hauch von Karneval und Loveparade in den 17. Mai und nehmen nicht nur am Kinderumzug teil, sondern haben noch ihre eigene, lautstarke Parade am frühen Nachmittag.
Am 17. Mai prägen die Volkstrachten das Bild des Tages. Jede Region in Norwegen hat ihre Volkstracht und mit dieser Festtracht zeigen die Norweger ihre lokale und nationale Identität und Zugehörigkeit. Auch traditionelle Gerichte gehören zum 17. Mai. Die Erwachsenen können den Tag mit einem Heringsfrühstück mit Aquavit beginnen, viele Norweger feiern den Tag auch mit Räucherlachs, Sauerrahmbrei und gepökelten Fleischwaren. Am 17. Mai werden große Mengen von warmen Würstchen, Limonade und Eis verkauft und gegessen.

Sankthans
Der norwegische Name Sankthans ist eine Zusammenziehung von St. Johannes. Der
Feiertag am 23.Juni wird auch Jonsok genannt, was Johanniswache bedeutet,
ursprünglich zur Erinnerung an Johannes den Täufer. Die Johannisnacht war in
katholischer Zeit eine wichtige Nachtwache mit Pilgerfahrten zu Kirchen und
heiligen Quellen.
Die Feiern zur Johannisnacht sind von alters her mit der Sommersonnenwende verbunden. Man meinte, dass zu dieser Mittsommerzeit die Pflanzen wundertätige und heilende Kräfte hätten. Deshalb pflückte man in dieser Nacht Heilkräuter. Feuer wurden als Schutz gegen übernatürliche böse Kräfte abgebrannt, von denen man glaubte, dass sie während der Sommersonnenwende freien Spielraum hätten. Auch die Hexen waren in der Johannisnacht unterwegs, um andere böse Gesellen zu treffen.
In Norwegen war es Brauch, am Johannisabend Hochzeitsspiele unter Erwachsenen oder Kindern durchzuführen. Sie waren eine Nachahmung einer Hochzeitsfeier und die Vermählung sollte den Keim des neuen Lebens symbolisieren. In einigen Orten in Norwegen wird er noch immer gepflegt.
Heutzutage feiert man mit der Familie und Freunden, brennt Feuer ab, tanzt und hat Spaß. Es wird am Strand oder an einem Seeufer gefeiert, wo man schon am frühen Abend Lagerfeuer abbrennt und grillt. An der ganzen Küste kann man an diesem Abend die Sankthans-Feuer brennen sehen und wenn man sich dann gerade im Landeanflug auf Oslo befindet, bekommt man ein Bild geboten, was man nie mehr vergisst!
Die Feiern zur Johannisnacht sind von alters her mit der Sommersonnenwende verbunden. Man meinte, dass zu dieser Mittsommerzeit die Pflanzen wundertätige und heilende Kräfte hätten. Deshalb pflückte man in dieser Nacht Heilkräuter. Feuer wurden als Schutz gegen übernatürliche böse Kräfte abgebrannt, von denen man glaubte, dass sie während der Sommersonnenwende freien Spielraum hätten. Auch die Hexen waren in der Johannisnacht unterwegs, um andere böse Gesellen zu treffen.
In Norwegen war es Brauch, am Johannisabend Hochzeitsspiele unter Erwachsenen oder Kindern durchzuführen. Sie waren eine Nachahmung einer Hochzeitsfeier und die Vermählung sollte den Keim des neuen Lebens symbolisieren. In einigen Orten in Norwegen wird er noch immer gepflegt.
Heutzutage feiert man mit der Familie und Freunden, brennt Feuer ab, tanzt und hat Spaß. Es wird am Strand oder an einem Seeufer gefeiert, wo man schon am frühen Abend Lagerfeuer abbrennt und grillt. An der ganzen Küste kann man an diesem Abend die Sankthans-Feuer brennen sehen und wenn man sich dann gerade im Landeanflug auf Oslo befindet, bekommt man ein Bild geboten, was man nie mehr vergisst!

St. Olav's Tag
Sankt-Olavs-Tag wird am 29. Juli gefeiert. An diesem Tag wird offiziell
geflaggt. Olsok bedeutet Wache für Olav und erinnert an König Olav Haraldssøn,
den Heiligen. Olav der Heilige christianisierte Norwegen. Er fiel in der
Schlacht bei Stiklestad am 29. Juli 1030. In früheren Zeiten war dieser Tag ein
wichtiger Feiertag und beliebter Festtag. In vielen ländlichen Gegenden, vor
allem in Westnorwegen, wurden Feuer abgebrannt wie an Sankthans. Der
Sankt-Olavs-Tag war ein wichtiger Tag dafür, wie das Herbstwetter würde. In
jüngster Zeit ist dieser Tag zu neuen Ehren als Festtag mit historischen
Aufführungen mit Lokalkolorit und Gottesdienst an historischen Plätzen geworden.
Die Veranstaltungen werden oft von Arbeitsgemeinschaften für Geschichte und
Ortsverbänden organisiert.

Weihnachten
Weihnachten wird am 24. Dezember zwischen 17.00 und 18.00 Uhr von allen
Kirchtürmen des Landes eingeläutet. Das "eigentliche" Weihnachten ist der
Heilige Abend. Viele Menschen gehen dann in die Kirche, um das
Weihnachtsevangelium zu hören und die traditionellen Weihnachtslieder zu singen.
Den Heiligabend verbringt man im engsten Familienkreis.
Am 23. oder am Morgen des Heiligabend wird der Weihnachtsbaum geschmückt. Der Baumschmuck wird gekauft oder von Kindern und Erwachsenen selbst gebastelt. Eine Besonderheit in Norwegen sind die langen Ketten mit kleinen norwegischen Papierflaggen, die an dem Weihnachtsbaum befestigt werden.
Die Geschenke für Erwachsene und Kinder werden unter den Christbaum gelegt und nach dem Festessen am Heiligabend verteilt.
Danach folgt eine norwegische Sitte, bekannt als der "Rundgang um den Tannenbaum". Man fasst einander an den Händen und bildet einen Kreis um den Baum und geht dann gemeinsam darum herum und singt Weihnachtslieder.
Der norwegische Julenisse wohnt im Stall und hat nichts mit dem Weihnachtsmann zu tun, der Geschenke verteilt. Der Wichtelmann lebte auf dem Hof und half bei der Versorgung der Pferde und anderer Haustiere. Ihn findet man auf norwegischen Weihnachtskarten und Weihnachtsdekoration und er bringt jetzt auch Geschenke. Dieser Brauch ist mittlerweile im ganzen Land üblich. Der Weihnachtsmann (Julemann) ist eine "importierte" Gestalt, die sich zwar in den Weihnachtsbräuchen mittlerweile integriert hat, aber nicht in der Bedeutung wie in anderen Ländern.
Man vergisst auch nicht, dem Nissen eine Schüssel Brei in die Scheune zu bringen. Es ist ja der übernatürliche "Beschützer" des Hauses. Aber auch an andere denkt man zu Weihnachten: Das "Julenek", eine Garbe Hafer wird für die Vögel an einen Pfahl gesteckt.
In vergangener Zeit waren die Vorbereitungen auf Weihnachten langwierig und aufwändig. Als Entschädigung dauerte das Fest bis zum 13. oder 20. Tag nach Weihnachten in den Januar hinein. Weihnachten ist, als traditionelles Familienfest, fest im Bewusstsein der Norweger verwurzelt.
Weihnachtsessen sollte diesem Fest vorbehalten sein, denn ohne bestimmte Sorten von Gerichten, Kuchen und Gebäck ist es kein richtiges Weihnachten. Auf dem Tisch der süßen Sachen muss die Hausfrau siebenerlei Gebäck anbieten. Die traditionellen Weihnachstgerichte sind Reisbrei, Dorsch, und diverse Gerichte aus Schweinefleisch. Eine weitere typische Spezialität ist der Lutefisk, den man in ganz Norwegen in der Weihnachtszeit gerne verzehrt.
Generell ist Weihnachten in Norwegen ein sehr stimmungsvolles Fest, was einen hohen Stellenwert hat.
Am 23. oder am Morgen des Heiligabend wird der Weihnachtsbaum geschmückt. Der Baumschmuck wird gekauft oder von Kindern und Erwachsenen selbst gebastelt. Eine Besonderheit in Norwegen sind die langen Ketten mit kleinen norwegischen Papierflaggen, die an dem Weihnachtsbaum befestigt werden.
Die Geschenke für Erwachsene und Kinder werden unter den Christbaum gelegt und nach dem Festessen am Heiligabend verteilt.
Danach folgt eine norwegische Sitte, bekannt als der "Rundgang um den Tannenbaum". Man fasst einander an den Händen und bildet einen Kreis um den Baum und geht dann gemeinsam darum herum und singt Weihnachtslieder.
Der norwegische Julenisse wohnt im Stall und hat nichts mit dem Weihnachtsmann zu tun, der Geschenke verteilt. Der Wichtelmann lebte auf dem Hof und half bei der Versorgung der Pferde und anderer Haustiere. Ihn findet man auf norwegischen Weihnachtskarten und Weihnachtsdekoration und er bringt jetzt auch Geschenke. Dieser Brauch ist mittlerweile im ganzen Land üblich. Der Weihnachtsmann (Julemann) ist eine "importierte" Gestalt, die sich zwar in den Weihnachtsbräuchen mittlerweile integriert hat, aber nicht in der Bedeutung wie in anderen Ländern.
Man vergisst auch nicht, dem Nissen eine Schüssel Brei in die Scheune zu bringen. Es ist ja der übernatürliche "Beschützer" des Hauses. Aber auch an andere denkt man zu Weihnachten: Das "Julenek", eine Garbe Hafer wird für die Vögel an einen Pfahl gesteckt.
In vergangener Zeit waren die Vorbereitungen auf Weihnachten langwierig und aufwändig. Als Entschädigung dauerte das Fest bis zum 13. oder 20. Tag nach Weihnachten in den Januar hinein. Weihnachten ist, als traditionelles Familienfest, fest im Bewusstsein der Norweger verwurzelt.
Weihnachtsessen sollte diesem Fest vorbehalten sein, denn ohne bestimmte Sorten von Gerichten, Kuchen und Gebäck ist es kein richtiges Weihnachten. Auf dem Tisch der süßen Sachen muss die Hausfrau siebenerlei Gebäck anbieten. Die traditionellen Weihnachstgerichte sind Reisbrei, Dorsch, und diverse Gerichte aus Schweinefleisch. Eine weitere typische Spezialität ist der Lutefisk, den man in ganz Norwegen in der Weihnachtszeit gerne verzehrt.
Generell ist Weihnachten in Norwegen ein sehr stimmungsvolles Fest, was einen hohen Stellenwert hat.

Silvester
Die Silvesternacht ist der Übergang vom alten zum neuen Jahr, und dieser
Übergang war zu allen Zeiten von großer Bedeutung. In vergangener Zeit wurden
Voraussagen für Menschen und Ernte gemacht. Silvester wird zu Hause oder in
Restaurants gefeiert. Wenn die Glocken zu Mitternacht das neue Jahr ankündigen
und das Feuerwerk abgebrannt wird, wünscht man sich ein "Godt Nytt år!"
Generell unterscheiden sich die Silvesterpartys in Norwegen nicht sonderlich zu den Feiern in Deutschland. Man genießt gutes Essen und Trinken in netter Gesellschaft und feiert bis in die frühen Morgenstunden. Meistens wird im Laufe der Feier noch ein kleiner Spaziergang durch die winterliche Nacht gemacht.
Am Neujahrstag wird offiziell geflaggt. In vergangener Zeit war dies ein bedeutender Tag im Volkskalender, der etwas über die tägliche Arbeit über das ganze Jahr voraussagen konnte. Das Wetter am Neujahrstag kündigte das Wetter für das restliche Jahr an. Auch heute ist der Neujahrstag ein Tag, an dem man Wünsche und Versprechen für das neue Jahr äußert.
Generell unterscheiden sich die Silvesterpartys in Norwegen nicht sonderlich zu den Feiern in Deutschland. Man genießt gutes Essen und Trinken in netter Gesellschaft und feiert bis in die frühen Morgenstunden. Meistens wird im Laufe der Feier noch ein kleiner Spaziergang durch die winterliche Nacht gemacht.
Am Neujahrstag wird offiziell geflaggt. In vergangener Zeit war dies ein bedeutender Tag im Volkskalender, der etwas über die tägliche Arbeit über das ganze Jahr voraussagen konnte. Das Wetter am Neujahrstag kündigte das Wetter für das restliche Jahr an. Auch heute ist der Neujahrstag ein Tag, an dem man Wünsche und Versprechen für das neue Jahr äußert.


